Das Bad in Zonen denken

Im Bad können Zonen helfen, die richtigen Schwerpunkte zu finden. Wer den Raum bewusst in Bereiche unterteilt, schafft eine Balance zwischen Funktionalität und Wohlfühlambiente. Peter Schmid ist Geschäftsführer der Grohe Switzerland SA und klärt über Zonen im Bad auf, die bei jedem Um- oder Neubau eine grosse Rolle spielen.

Die Badplanung der Zukunft denkt in Zonen – von der erfrischenden Dusche über die entspannende Badewanne bis hin zur praktischen Vorbereitung am Waschtisch. «Das Bad ist heute viel mehr als ein funktionaler Raum – es ist ein Ort, der morgens Energie gibt und abends zur Ruhe einlädt. Wer das bereits bei der Planung berücksichtigt, wird lange Freude daran haben», sagt Peter Schmid. Er ist Geschäftsführer der Grohe Switzerland SA und weiss, dass die Frage nach den Anforderungen ans eigene Badezimmer der erste Schritt bei der Badplanung sein sollte. Nicht nur aus planerischen Gründen, sondern auch aus finanziellen: «Wer heute baut, baut für die nächsten zwanzig Jahre. Die Infrastruktur für smarte Lösungen von Anfang an mitzudenken kostet wenig, sie nachträglich einzubauen, kostet viel.» Deswegen lohnt es sich, einzelne Bereiche des Bads von Beginn an zu analysieren.

Rejuvenation Zone

Die Dusche ist für viele das Kernstück eines Badezimmers. Fragen, die sich Bauherren stellen sollten: Wie wichtig ist mir die Dusche? Gehört die Dusche zum täglichen Ritual? Starte ich den Tag beispielsweise mit einer belebenden Dusche? Möchte ich dennoch nicht auf Nachhaltigkeit verzichten? Dann ist es sinnvoll, der Dusche viel Raum zu geben und auf moderne Technologien zu setzen. Moderne Unterputz-Duschsysteme bieten elegante Lösungen: Sie verschwinden nahezu unsichtbar in der Wand und sorgen für ein cleanes, reduziertes Badambiente – ganz ohne sichtbare Schläuche oder Armaturen. Systeme wie die Grohe Rainshower Aqua Tiles verbinden dieses minimalistische Design mit individuell steuerbaren Duscherlebnissen. Ein weiterer Aspekt, der bei Neubau oder Renovation zunehmend eine Rolle spielt, ist Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit: Via Wärmerückgewinnung lässt sich Energie einsparen. Das Grohe Rapido Heat Recovery System beispielsweise nutzt die Abwärme des Duschwassers, um Energie zurückzugewinnen – und kann den CO2-Ausstoss einer Dusche um bis zu 48 Prozent reduzieren, ganz ohne Einbussen beim Komfort.

Relaxation Zone

Die Badewanne ist häufig im Wellnessbereich des Badezimmers. Hierfür ist es sinnvoll, sich zu fragen: Nehme ich gerne häufig ein warmes Bad in der Wanne, oder bade ich selten? Je nachdem, ob und wofür die Badewanne gebraucht wird, lohnt es sich, entweder mehr Platz einzuplanen oder Platz einzu­sparen. Wer die Badewanne als echte Wohlfühloase nutzen möchte, kann mit einem Thermostat die Wassertemperatur prä­zise und komfortabel einstellen – für ein Bad­ritual ganz ohne Kompromisse. Frei­stehende Wannenarmaturen setzen heute starke architekto­nische Akzente und machen die Relaxation Zone zum optischen Herzstück des Bads.

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