Erfolgreiche Finanzierung beim Hauskauf

Kaufen oder mieten? Kaufen! Der Run auf Immobilien hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Doch Wohneigentum steht und fällt mit der langfristigen finanziellen Tragbarkeit. Wer ein Haus erwerben möchte, sollte seine Vermögenssituation sorgfältig prüfen.

Ein Eigenheim ist nach wie vor eines der wichtigsten Lebensziele in der Schweiz. Mit gutem Grund: Hypothek und Amortisation kommen langfristig meist günstiger, als jahrzehntelang ein Haus oder eine Wohnung zu mieten. Zudem bringt Wohneigentum steuerliche Vorteile und bildet in unsicheren Zeiten eine solide Wertanlage. Allerdings hat die wachsende Nachfrage die Immobilienpreise in die Höhe getrieben. Kaufwillige mit eher begrenztem Budget sind darum oft unsicher, ob Wohneigentum in der Schweiz für sie überhaupt erschwinglich ist. Wir zeigen auf, worauf Sie achten sollten.

Wie viel Eigenkapital braucht es für den Hauskauf?

Gemäss der 20 : 80-Regel müssen mindestens 20 Prozent des Liegenschaftswerts mit Eigenkapital finanziert werden. Die restlichen 80 Prozent des Kaufpreises können fremdfinanziert werden. So lauten zumindest die regulatorischen Vorgaben – einige Banken und andere Hypothekenanbieter haben deutlich strengere Kriterien für die Kreditvergabe. Die Hälfte des Eigenkapitals müssen «echte» Eigenmittel sein wie Ersparnisse, Wertschriften, Erbvorbezüge und Schenkungen. Die andere Hälfte darf in Form eines Vorbezugs aus der Pensionskasse (2. Säule) stammen.

Wichtig: Neben den 20 Prozent Eigenkapital sollte man noch genug Bargeld haben, um die Kaufnebenkosten (z. B. Notar, Grundbuchamt, Schuldbrief, Handänderungssteuer etc.) zu decken. In der Schweiz vari­ieren diese Ausgaben zwischen 1 Prozent und 6 Prozent des Immobilienpreises.

Je höher der Eigenkapitalanteil, desto tiefer die Zinsbelastung. Achten Sie aber dennoch darauf, niemals sämtliche flüssigen Mittel in Ihr Wohneigentum zu stecken: Falls Sie wegen eines unvorher­gesehenen Ereignisses plötzlich Geld benötigen sollten, dann ist dieses gebunden und Sie geraten in einen Liquiditätsengpass.

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 01-25 von traumhaus. Hier bestellen.

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