Farbe, Schichtung und die Poesie des Glases

Mit den Casaque Vasen erweitert Hermès seine Objektkollektion um eine Serie, die das Glas selbst ins Zentrum stellt. Mundgeblasen und aus transparentem Glas gefertigt, sind die Vasen doppelschichtig aufgebaut: Eine klare Hülle umschliesst eine farbige Innenschicht. Erst im Zusammenspiel beider Ebenen entsteht ihre charakteristische Tiefe.

Der Name Casaque – im Französischen das farbige Trikot des Jockeys – verweist auf diese visuelle Zweiteilung. Je nach Blickwinkel und Lichteinfall verschieben sich Farbwirkung und Kontur: Die Farben überlagern sich, wirken mal dichter, mal leichter, und verleihen dem Objekt eine subtile Bewegung im Raum.

Formal bleiben die Vasen bewusst zurückhaltend. Die zylindrische Silhouette lenkt den Blick auf Material, Proportion und handwerkliche Präzision. Kleine Unregelmässigkeiten im Glas zeugen vom mundgeblasenen Herstellungsprozess und machen jede Vase zu einem Unikat.

Mit oder ohne Blumen gelesen, bewegen sich die Casaque Vasen zwischen funktionalem Gefäss und skulpturalem Objekt. Sie sind weniger Dekoration als stille Studien über Transparenz, Farbe und Wahrnehmung – und zeigen, wie Hermès Handwerk, Materialverständnis und gestalterische Zurückhaltung in einem Objekt zusammenführt.

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