Altes Haus, wo fehlts denn?

Die Renovation eines Hauses ist ein Abenteuer. Man beschäftigt sich nach Herzenslust mit Farben und Materialien, die Vorfreude auf das Resultat ist riesig. Damit Ihr Umbauvorhaben unkompliziert verläuft, empfiehlt sich ein konkreter Fahrplan. So behalten Sie den Überblick über Ihr Projekt und stellen sicher, dass dieses letzten Endes von Erfolg und Freude gekrönt wird.

Die ca. 2,3 Millionen Gebäude in der Schweiz beanspruchen etwa 45 Prozent des landesweiten Energiebedarfs und sind für rund einen Viertel der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Diese Energieeffizienz ist vor allem auf die Verwendung fossiler Energieträger und eine unzureichende Wärmedämmung zurückzuführen. Wenn auch mit viel Aufwand verbunden: Ein nachhaltiges Upgrade der eigenen Immobilie lohnt sich in vielerlei Hinsicht. Damit gemeint sind bauliche Massnahmen, die den Energieverbrauch eines Hauses senken, sei es durch den Austausch der Fenster, der Heizung oder durch eine Fassadenerneuerung. Es winken das Ende fossiler Brennstoffe wie auch beträchtliche Einsparungen bei den Energiekosten. Plus wirkt sich eine energetische Bauweise positiv auf die Qualität einer Liegenschaft und somit auf deren Wertbeständigkeit aus.

Gute Planung ist die halbe Miete

Eine gelungene Sanierung beginnt nicht erst bei Baustart, sondern rund ein halbes Jahr vorher mit einer Bestandsanalyse. Ist das Heizsystem ökologisch? Dämmt die Gebäudehülle gut? Denken Sie auch voraus: Erzeugt eine Sanierung Mehrwert für Ästhetik oder Raumnutzung, beispielsweise mit Blick auf altersgerechtes Wohnen? Verschaffen Sie sich einen Überblick, welche technischen und gestalterischen Optionen Ihnen die moderne Gebäudetechnik bietet, bevor Sie Renovationsumfang und konkrete Massnahmen bestimmen. Mit einer verbesserten Wärmedämmung und dichteren Fenstern lassen sich zum Beispiel bis zu 50 Prozent der Heizkosten einsparen. Ausserdem stellt die Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaikanlage heute das ökologischste und langfristig kostengünstigste Heizsystem dar. Grundsätzlich gilt: Je mehr renoviert wird, desto höher kurzfristig die Kosten. Sanierungen zeitlich koordiniert durchzuführen, lohnt sich also und trägt dazu bei, Synergien sinnvoll zu nutzen.

Die richtigen Fachleute an Bord

Die wenigsten Eigentümerinnen und Eigentümer führen eine Sanierung alleine durch. Es empfiehlt sich, professionelle Unter-stützung zu beauftragen, etwa ein Architektur- oder Planungsbüro. Dieses beurteilt für Sie die Potenziale einer energetischen Sanierung und liefert wertvolle Ideen. Als Generalunternehmung kümmern sich Ihre Partner ausserdem um Bewilligungen, Subventionen und Werkverträge. Falls Sie die Grössenordnung Ihrer Renovation nicht genau beziffern können, lässt sich zunächst eine Auslegeordnung mithilfe eines GEAK-Experten vornehmen. Der Gebäudeenergieausweis der Kantone (GEAK) ist ein schweizweit einheitlicher Ausweis der Energieeffizienz des Gebäudes.

 

Den ganzen Ratgeber lesen Sie in der Traumhaus-Ausgabe 01-26. Hier bestellen.

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