World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026
Von Januar bis Dezember 2026 trägt die Region Frankfurt RheinMain den Titel World Design Capital. Unter dem Leitmotiv „Looking forward – das Morgen gemeinsam gestalten“ wird Design dabei nicht als Stilfrage verstanden, sondern als gesellschaftliche Praxis: als Mittel, um Lebensräume, Prozesse und demokratische Teilhabe neu zu denken.

Rund 2000 Projekte, Ausstellungen, Workshops und Veranstaltungen sind über das Jahr hinweg geplant. Entwickelt werden sie gemeinsam mit etwa 400 Partner:innen aus Kultur, Bildung, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und öffentlicher Hand. Die World Design Capital versteht sich dabei als offenes Labor, in dem Fragen unserer Zeit verhandelt werden: Wie müssen öffentliche Räume gestaltet sein, um sozialen Mehrwert zu schaffen? Welche Rolle spielen Architektur, Mobilität und Digitalisierung für Lebensqualität? Und wie kann Design demokratische Prozesse unterstützen?
Zentrale Formate wie das Grand Opening im Januar 2026, der ganzjährig geöffnete WDC-Hub im Museum Angewandte Kunst Frankfurt oder der mobile WDC-Pavillon, der durch die Region tourt, bilden einen inhaltlichen Rahmen. Ergänzt werden sie durch die Open – Design Week Frankfurt RheinMain, den WDC-Campus mit Hochschulprojekten sowie die World Design Policy Days im November, die Gestaltung explizit in den politischen Diskurs einbinden.

Darüber hinaus prägen zahlreiche dezentrale Projekte das WDC-Jahr: partizipative Stadtformate, Ausstellungen im öffentlichen Raum, Bildungsprogramme, künstlerische Interventionen und Initiativen zu Themen wie Klima, Gesundheit, Inklusion oder kulturelle Vielfalt. Gemeinsam machen sie sichtbar, wie breit Design heute verstanden werden kann – und welche Verantwortung damit verbunden ist.
Die World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 ist Teil einer internationalen Initiative der World Design Organization (WDO). Sie reiht sich ein in eine Serie von Städten wie Helsinki, Seoul, Taipeh oder Valencia. Im Zentrum steht nicht das Ereignis allein, sondern eine nachhaltige Wirkung über das Jahr hinaus: durch neue Netzwerke, langfristige Kooperationen und ein gestärktes Bewusstsein für Gestaltung als gesellschaftliche Ressource.





